EINBRUCHSCHUTZ

Schwarz gekleideter Einbrecher hebelt im schutze der Dunkelheit ein Fenster auf
© Christian Delbert/stock.adobe.com

Biete Einbrechern keine "Günstige Gelegenheit"

Inhaltsverzeichnis:
  • Eingebrochen wird zu jeder Tages- und Nachtzeit:
  • Durch welche Faktoren werden Einbrüche begünstigt?:
  • Gaunerzinken (Einbrecher-Symbole):
  • Gelegenheit macht Diebe:
  • So bleiben Einbrecher draußen:
  • Einbruchschutz - Maßnahmen und Systeme:
  • Der Schock, nach einem Einbruch:

Eingebrochen wird zu jeder Tages- und Nachtzeit

Es ist ein Mythos, dass Einbrecher nur Nachts kommen und dabei hauptsächlich in Eigenheime einsteigen.
Einbrecher sind zwar gerne in der Dunkelheit aktiv, die meisten Einbruchsversuche finden aber tatsächlich tagsüber statt, eben zu der Zeit, wenn die Bewohner der Immobilie außer Haus sind um Ihre Brötchen zu verdienen.
Nicht nur Einfamilien- und Reihenhäuser sind von Einbrüchen betroffen, tatsächlich finden die meisten Wohnungseinbrüche in Mehrfamilienhäusern statt. Das hängt im wesentlichen damit zusammen, das Eigenheimbesitzer mittlerweile bessere Schutzmaßnahmen für ihre Immobile treffen, als Mieter in einem Wohnblock oder Mehrfamilienhaus.

Einbrecher brauchen nur Sekunden um ein Fenster oder eine Balkontür aufzuhebeln und benötigen hierfür nur einfaches Werkzeug wie z.B. einen Schraubendreher oder Montiereisen.

  • Schließe beim verlassen der Wohnung unbedingt die Haustür ab!
  • Achte darauf, dass alle Fenster, Balkon- und Terrassentüren geschlossen sind!
  • Hinterlasse keine Hinweise, dass die Wohnung vorübergehend verlassen ist!
  • Und vor allen Dingen: Den Ersatzschlüssel unter der Fußmatte, dem Blumentopf, oder der Mülltonne, findet jeder Einbrecher!

Durch welche Faktoren werden Einbrüche begünstigt?

Einbrecher "arbeiten" gerne im Schutz der Dunkelheit oder hinter einem Sichtschutz wie z.B. ein Sichtschutzzaun oder einer hohen Hecke. In lauen Sommernächten sind gekippte Fenster in nicht einsehbaren Ecken oder Nischen eine Einladung zum einsteigen, auch wenn du zuhause bist. Leicht zugängliche Lichtschächte zu schlecht gesicherten Kellerfenstern oder die unzureichend gesicherte Nebeneingangs-, oder Kellertür sind willkommene Eintrittskarten zu einer Immobilie. Selbst höher gelegene Wohnungen sind für Einbrecher kein Hindernis, wenn Fenster gekippt sind oder offen stehen und sich Kletterhilfen an der Hauswand befinden oder im Idealfall sogar eine Leiter auf dem Grundstück herumliegt.
Auch Tag und Nacht geschlossene Rollläden und mit Werbung überquellende Briefkästen sind für Einbrecher ein klares Indiz dafür, dass man hier in Ruhe einsteigen kann.
Hausherren, deren Luxus-Eigenheime etwas außerhalb der dicht bebauten Siedlungen stehen, sollten besonderes Augenmerk auf ein gutes Sicherheitssystem legen, denn Einbrecher checken nicht nur die Gebäude und Gewohnheiten der Bewohner aus, auch gute Fluchtwege sind für Einbrecher sehr wichtig.

Gaunerzinken (Einbrecher-Symbole)

Kleine Auswahl der Einbrecher-Symbole auch Gaunerzinken genannt.
Kleine Auswahl von Einbrecher-Symbolen (Gaunerzinken) © hausgartentier.de

Einbrecher-Symbole auch Gaunerzinken genannt, gab es bereits im Mittelalter. Hierbei handelt es sich um Geheimcodes von Einbrecherbanden und Betrügern zur Übermittlung von Botschaften welche von sogenannten "Spähern" an Hauswänden, Zäunen, Briefkästen und Laternen aufgemalt oder eingeritzt werden. Der Hintergrund der Kennzeichnung ist, den "Nachfolgern" für spätere Beutezüge Informationen zu hinterlassen, ob z.B. eine Frau alleine im Haus/Wohnung lebt, mit einem bissigen Hund zu rechnen ist ob materieller Wert vorhanden ist oder wann die beste Tageszeit für einen Einbruch in diesem Objekt ist. Es gibt offensichtlich ein ganze Menge an Symbolen mit allen möglichen Bedeutungen. Ob es sich hierbei um einen Mythos handelt, oder diese Zeichen heutzutage immer noch eingesetzt werden, kann man nicht genau sagen.
Sollte jemand eines dieser verdächtigen Zeichen entdecken, ein Foto machen, nach weiten Auffälligkeiten suchen, unbedingt die Polizei verständigen sowie die nächsten Tage und Wochen sehr aufmerksam sein.
Einbrecher markieren auch Türen mit z.B. merkwürdig eingeklemmten Flyern oder ungewöhnlich platzierten Steinen, um festzustellen ob das Haus zur Zeit bewohnt ist.
Auch hier ist zusätzliche Wachsamkeit geboten.

Gelegenheit macht Diebe

Einbrecher öffnet tagsüber ein gekipptes Fenster
© Gina Sanders/stock.adobe.com

Nicht nur gekippte Fenster, Balkon-, und Terrassentüren, auch das öffnen nicht verschlossener Haustüren ist für geübte Einbrecher kein Problem.
Einbrecher wissen: Wohnungen in Mehrfamilienhäusern sind oftmals nach verlassen der Bewohner nur unzureichend gesichert. Wohnungstüren werden zugezogen aber nicht abgeschlossen, Fenster bleiben Tag und Nacht gekippt. Die Haustür steht offen, Einbrecher gelangen ungehindert ins Haus.
Oftmals kommt das Erwachen erst nachdem die Wohnung ausgeräumt wurde und die Versicherung die Zahlung verweigert, weil die Wohnung nicht ordnungsgemäß abgesichert / verschlossen wurde.

So bleiben Einbrecher draußen

In den letzten Jahren ist die Anzahl der Einbruchsversuche stark gestiegen, Statistisch gesehen führen mittlerweile über einem Drittel der Versuche nicht zum Erfolg.
Zu verdanken ist diese Tendenz letztendlich der mittlerweile häufig eingesetzten, nachträglich angebrachten Sicherheitseinrichtungen. An oberster Stelle stehen hierbei die mechanischen Sicherungen, wodurch sich Fenster und Türen nicht mehr einfach aufhebeln lassen. Einbrecher probieren nicht lange herum. Wenn die üblicherweise angewendete Technik nicht innerhalb kürzester Zeit Erfolg zeigt, gibt der Einbrecher auf und zieht weiter!

Einbruchschutz - Maßnahmen und Systeme

Die Meisten Einbrecher sind keine Einbruch-Profis. Sie sind Gelegenheitstäter, sie suchen und nutzen die Gunst der Stunde, sie halten Ausschau nach dem einfachsten und schnellsten Zugang. Aber sie geben nach ein Paar Minuten erfolgloser Mühe auf und verschwinden.

Maßnahmen zum Einbruchschutz.
Smarter Einbruchschutz mit Alarm auf dem Handy
© maho/stock.adobe.com
  • Beim Verlassen der Wohnung unbedingt die Tür "abschließen" damit sich diese nicht mit einer Plastikkarte öffnen lassen.
  • Lagere Wertsachen nicht in Sichtweite und verwende einen Safe, um wertvolle Gegenstände sicher aufzubewahren.
  • Engagiere dich in Ihrer Nachbarschaft und bilde eine Nachbarschaftswache. Achtet gemeinsam auf verdächtige Aktivitäten.
  • Fenster nicht gekippt lassen wenn der letzte die Wohnung verlässt.
  • Keine Schlüssel im Außenbereich verstecken.
  • Solarleuchten mit Bewegungsmelder rund ums Haus anbringen. Helle Lichter können Einbrecher abschrecken, da sie sofort sichtbar werden.
  • Eine Alarmanlage installieren, wenn möglich ein Smart-Home-System. Es gibt verschiedene Systeme, die von einfachen Alarmen bis hin zu komplexen Überwachungssystemen reichen.
  • WLAN Außenkameras anbringen.
  • Einbruchssicherungen an Fenstern und Türen anbringen. Verwende zusätzliche Sicherheitsbeschläge an Türen und Fenstern, um das Aufhebeln zu erschweren.
  • Zeitschaltuhr gesteuerte Lampen und TV-Simulatoren im Haus verteilen.

Diese Maßnahmen können dazu beitragen, dein Zuhause sicherer zu machen und das Risiko eines Einbruchs zu verringern.

Der Schock, nach einem Einbruch:

Der Schock nach einem Einbruch kann sehr überwältigend sein und verschiedene emotionale und psychologische Auswirkungen haben. Viele Menschen fühlen sich nach einem Einbruch verletzlich, unsicher und ängstlich. Es ist normal, Gefühle wie Angst, Wut, Traurigkeit oder sogar Scham zu empfinden. Diese Emotionen können intensiv sein und variieren von Person zu Person. Ein Einbruch kann das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit im eigenen Zuhause stark beeinträchtigen.
Nach einem Einbruch ist es wichtig, die Sicherheit des Hauses zu überprüfen und gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen, um zukünftige Einbrüche zu verhindern.

Änderungsdatum: 05.11.2023 17:52

 

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt und anschließend redaktionell überarbeitet, das heißt Formulierungen angepasst, Sätze umgeschrieben und Verlinkungen ergänzt.
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